Philippinen

und was ihr über den Inselstaat im Pazifischen Ozean wissen solltet...

Der Filipino, die Filipina

Gilbet hat gut Lachen; er verdient sich als Windsurfleher auf Boracay seinen Lebensunterhalt.
Die durchschnittliche Lebenserfahrung eines Filipinos liegt heute bei 68 Jahren.
family support and chield-friendly are only a few attributes to describe the character of a Filipino

 

 

 

 

 

 

DAs philippinische Team vom Funboard Center heißt euch herzlich Willkommen.
Haarschmuck und Tatoos bestimmen die Stammeszugehörigkeit eines Philipinos.

 

 

 

 

 

 

 

Freundlichkeit, Harmonie, Höflichkeit und ganz wichtig - die Familie - sind nur einige Attribute, die den Charakter eines Filipinos beschreiben. Beeindruckend sind sein sonniges Gemüt und herzhaftes Lachen, das er auch nach einem 24 stündigen Typhoon, der 2006 über Boracay fegte, nicht verliert. Die Leichtigkeit, mit der er den Tag beginnt, großzügige Gastfreundschaft und der starke Familienzusammenhalt unterscheidet die philippinische Mentalität von vielen anderen asiatischen Kulturen. Obwohl die meisten Philippinen nicht schwimmen können, besitzen sie in allen Wassersportarten großes Geschick und erlernen in Windeseile westliche Sportarten wie das Wind und Kitesurfen. Sie bilden mittlerweile die Mehrheit der Kite-Instruktoren an der Bulabog Beach.

Die philippinische Pünktlichkeit ist meist 15min zu spät; nicht wundern: Die meisten Uhren werden daher gern 10 min vorgestellt. Rücksichtnahme auf Mitmenschen oder Nachbarn ist sehr verhalten. Wenn es dem einen gefällt, sich nächtelang im Karaoke singen zu messen oder mit der Zucht von Kampfhähnen beginnt, berührt es ihn weniger, wie vielen Nachbarn er den Schlaf raubt .... Auf den Philippinen ist es sehr wichtig, nie das Gesicht zu verlieren. Daher sollte man einen Filipino nicht vor anderen Personen in Verlegenheit bringen. Der Filipino geht einer Konfrontation eher aus dem Weg.

Die Kultur und Lebensart der Filipinos ist durch eine langdauernde Kolonialzeit geprägt. Zuerst während 325 Jahren durch die Spanier, dann 100 Jahre durch die Amerikaner. Noch heute zeichnen sich spanische Traditionen aus der spanischen Kolonialzeit in Form der "Siesta" ab. Der Filipino verzichtet nur ungern auf seinen Mittagsschlaf.

 

Infrastruktur auf den Philippinen 

Der Reisanbau auf den Phillippinen gehoert zu den Haupteinnahmequellen.
Der Sari-Sari Shop auf den Philippinen ist unser Tante-Emma-Laden, man bekommt sogar auf Boracay einfach alles!

 

 

 

 

 

 

Jeepney gelten als typisches Verkehrsmittel auf den Philippinen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Philippinen sind ein Staat und Archipel im westlichen Pazifischen Ozean und gehören zu Südostasien. Der Inselstaat besteht aus über 7100 nahe bei einander liegenden Inseln; nur etwa 880 davon sind bewohnt. Die Einwohnerzahl liegt bei 96,7 Mio., wovon ca. 10Mio. in der Hauptstadt Manila leben. Die Philippinen sind das einzige Land Asiens, welches christianisiert wurde. Mehr als 90% aller Filipinos gehören einer christlichen Gemeinschaft an . Die Philippinen sind auch das einzige Land in Asien, dessen Bevölkerung fließend englisch spricht

Reis ist neben Kokosnüssen, Zuckerrohr, Bananen, Mais und Kopra, das wichtigste landwirtschaftliche Produkt der Philippinen. Sari-Sari-Stores, die oft winzigen Nachbarschaftsläden, gehören mit zum landestypischen Strassenbild. Häufig handelt es sich um kleine hölzerne Buden. Verkauft werden Dinge des täglichen Bedarfs: am Morgen Reis, Salz und Bohnerwachs für die Hausfrau, am Mittag Süßigkeiten und Softdrinks für die Kinder und am Abend gehören Bier und Gin für den Filipino zu den Hauptumsatzträgern. Nicht wenige Kunden kaufen zur Verwunderung des westlichen Beobachters auch einzelne Zigaretten.

Das klassische Fortbewegungsmittel eines Filipinos neben Bus und Taxi ist das Tricycle. Es handelt sich hier um Motorräder mit einer angeschraubten Fahrgastkabine, die in fast allen kleineren Ortschaften auf Strecken bis zu 20 Kilometern fahren, auf denen jederzeit zu-und ausgestiegen werden kann. Auf Boracay fahren sie die Hauptstrasse entlang und verbinden die White und Bulabog Beach.

Als typisches philippinisches Verkehrsmittel gilt das Jeepney. Nicht zuletzt wegen des günstigen Fahrpreises ist es das meist genutzte Verkehrsmittel der Einheimischen. Jeepneys sind alte Militär-Jeeps, die von den US-Amerikaner nach ihrem Abzug von den Philippinen zurückgelassen und von den Filipinos zu Kleinbussen mit bis zu 14 Sitzplätzen umgebaut wurden. Sie sind in der Regel kunstvoll mit farbenfrohen, religiösen Motiven bemalt und bis unter das Dach mit Personen, Kleinvieh und Gepäck gefüllt. In letzter Zeit sind die Jeepneys vor allem wegen ihrer Abgase und des oftmals schlechten technischen Zustands stark in die Kritik geraten.

Auslegerboote sind die Wasser-Taxen" zwischen den rund 7100 Inseln der Philippinen mit ihren mehr als 36.000 Kilometern Küstenlinie. Urlauber, Filipinos mit Einkaufstaschen, Hühnerkäfige und Koffer verschwinden im Rumpf des Bootes. Das "Boracay-Taxi" nimmt mit Abstand die meisten Koffer auf. Boracay liegt nördlich von Panay und zählt zu den beliebtesten Touristenzielen der Philippinen.

Interessante Orte und Sehenswürdigkeiten

Bizarre Lavaschluchten am Pinatubo im Norden der Philippinen.
Buntes Treiben an der White Beach von Boracay Island zum Sonnenuntergang.

 

 

 

 

 

 

Die Reisterrassen der Philippinen im Norden von Luzon gehören zum Weltkulturerbe.

Coron im Norden von Palawan ist ein beliebtes Reiseziel, das von Boracay aus gestartet wird.
Der Hibok-Hibok auf Camiguin Island zählt zu den gefährlichsten Vulkanen in den Philippinen.

 

 

 

 

 

 

 

Pinatubo auf Luzon

Der gesamte philippinische Archipel ist ein stark von Erdbeben gefährdetes Gebiet. Viele Vulkane des Landes sind aktiv. Eine der spektakulärsten war die Eruption des Pinatubo  im Jahre 1991, der große Teile von Central Luzon zerstörte. Mehr als 600 Jahre hatte er geschlafen, dann kam das grausige Erwachen. Mit einer gewaltigen Eruption meldete sich der philippinische Vulkan Pinatubo zurück. 800 Menschen starben, 80.000 Häuser wurden zerstört, Zehntausende Hektar mit Asche und Lava bedeckt.

Boracay

Die Philippinen sind insbesondere für ihre tropische Landschaft bekannt, die neben klimatisch angenehm warmen bis heißen Temperaturen reizvolle Sandstrände, bemerkenswerte Tauchgebiete, sehenswerte Wasserfälle und beeindruckende Berggipfel zu bieten hat. Erste Anlaufstation für Touristen sind vornehmlich die Städte Manila und Cebu City, die über einen internationalen Flughafen verfügen. Die Trauminsel Boracay gehört zur Inselgruppe der Visayas und liegt im Nordwesten von Panay. Boracay ist ein tropisches Paradies wie aus dem Bilderbuch, mit schneeweißem Puderzuckerstrand, türkiesfarbener Lagune mit kristallklarem Wasser und gleich dahinter sorgen Kokospalmen für eine unverwechselbare Atmosphäre. Der White Beach auf Boracay ist der Hauptstrand der kleinen Insel und wurde als einer der 10 schönsten Strände der Welt ausgewählt. Hier spielt sich fast das ganze touristische Leben auf Boracay ab und entsprechend ruhiger ist es an den anderen Stränden der Insel. Bekannt sind auch der Diniwid Beach oder der Bulabog Beach.

Die Reisterrassen bei Banaue

Zu den Hauptattraktionen der philippinischen Inseln zählen unter anderem die Reisterrassen in den philippinischen Kordilleren, die 1995 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Im Norden der Insel Luzon liegt die kleine philippinische Stadt Banaue, das Zentrum der Reisterrassen. Der Banaue Aussichtspunkt bietet ein fantastisches Panorama der Berglandschaft mit ihren Reisterrassen. Man geht inzwischen davon aus, dass mit dem Bau bereits vor 3000 Jahren begonnen wurde. Die Ifugao pflanzen Nassreis, was besagt, dass diese Reissorte ständig im Wasser stehen muss. Wer hätte gedacht, daß bei dieser Reiskultur gleichzeitig Fische gezüchtet werden.

Palawan

Die Insel Palawan ist eine langgestreckte, schmale Insel, die den zentral gelegenen, äußeren Westen des Archipels markiert. Sie ist die drittgrößte philippinische Insel und hat sich nach Boracay in der jüngsten Vergangenheit zu einem der bedeutendsten Tourismuszentren der Philippinen entwickelt und internationale Bekanntheit erlangt. Zu ihr gehören unter anderem die Insel Coron und Busuanga, die für ihre teilweise bizarren Küstenformen bekannt sind.

Mindanao

Mindanao ist mit einer Gesamtfläche von 94.596 km² die zweitgrößte der philippinischen Inselwelt. Nördlich der mittleren Halbinsel Mindanaos, ca. 10 km oberhalb der nördlicher Spitze dieser Halbinsel liegt die Insel Camiguin. Sie wird von sieben Vulkanen dominiert, von denen der 1332 m hohe Berg Hibok-Hibok der bekannteste ist. In dem Küstengebirde Nordmindanaos liegen zahlreiche Wasserfälle.

 

 

 

 

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